In der rerstrospektiven monozentrischen Studie wurden 985 tracheostomierte und 227 translaryngeal intubierte Patienten bezüglich ihres Outcomes verglichen. Tracheostomierte Patienten waren dabei signifikant länger beatmet und zeigten ein signifikant besseres Überleben. Aufgrund einer großen Herterogenität der beiden Vergleichsgruppen sehen selbst die Autoren dieser Stude deren Aussagekraft deutlich eingeschränkt.
Kommentar: Leider bietet auch diese Studie keine Lösung der alten Streitfrage. Es ist unklar, welcher Selektionsprozess die Tracheostomie verursachte. Damit ist es denkbar, dass Patienten mit schlechter Prognose nicht tracheostomiert wurden um ihnen diese Intervention nicht noch präfinal zuzumuten.
